Teilhabe beginnt vor Ort!

Im Rahmen des Projektes sollen Methoden zur Förderung der Teilhabe von Menschen mit familiärer Einwanderungsgeschichte an Demokratie und Gesellschaft konzipiert und erprobt werden. Im Fokus steht ihr Engagement in gesellschaftlich relevanten Gremien auf lokaler, regionaler und überregionaler Ebene.

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Analyse

Zu Beginn soll die Ausgangslage wissenschaftlich analysiert werden: Wie gestaltet sich die Repräsentation und Partizipation von Menschen mit familiärer Einwanderungsgeschichte an den benannten Gremien in Deutschland? Wie sieht die Lage vor Ort in den Modellkommunen aus? Die Ergebnisse dieser Ausgangsanalysen fließen in die Projektarbeit ein und dienen als Grundlage für Ergebnisanalysen. Besonders hervorzuheben ist, dass der Forschungsbereich beim Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration im Zuge von BePart eine Studie zum Ausmaß der Partizipation von Menschen mit familiärer Einwanderungsgeschichte dank eigens für das Projekt im Integrationsbarometer eingefügten Items durchführt.

Sensibilisierung, Empowerment und Bildungsangebote

Um das Interesse an aktiver Teilhabe zu wecken und eine dauerhafte Beteiligung von Menschen mit familiärer Einwanderungsgeschichte an gesellschaftlich relevanten Gremien zu ermöglichen, werden Migrantenorganisationen, Bildungsträger und Gremien in zehn Modellkommunen für vielseitige Aktivitäten eingebunden. EinBeirat, zusammengesetzt aus Vertreterinnen und Vertretern der Modellkommunen sowie mehrerer Dachverbände von Migrantenorganisationen, stimmt über die Maßnahmen ab und berät das Projektteam. Personen, deren Interesse und Engagementbereitschaft geweckt werden kann, werden durch Bildungsangebote seitens des Projektes unterstützt.

Vernetzung, Transfer und Nachhaltigkeit

Communityübergreifende Netzwerke sind wichtige Anker für langfristig erfolgreiches Engagement. Durch aktive Soziale Medienarbeit und eine kommunenübergreifende Tagung werden Projektteilnehmende darin unterstützt, ihr Engagement zu verstetigen. Um nachhaltig die Ergebnisse zu sichern, wird Anfang 2021 eine bundesweite, abschließende Fachtagung zur Teilhabe von Menschen mit Einwanderungsgeschichte veranstaltet. Zum Projektende werden die Projekterkenntnisse mit erprobten Praxismethoden und Handlungsempfehlungen in einem Handbuch publiziert.

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Die Modellkommunen wurden so ausgewählt, dass sie in Bezug auf die Größe, die Zusammensetzung der Bevölkerung, die geografische Lage sowie die politische Führung einen ausgewogenen Querschnitt darstellen. Berlin, Essen, Leipzig, Tübingen sowie der Landkreis Osnabrück waren bereits im VorläuferprojektVote D – Teilhabe von Menschen mit Migrationshintergrund an der Bundestagswahl 2017beteiligt.